Wer kennt das nicht? Nach der Camping-Saison steht der geliebte Wohnwagen monatelang im dunklen Winterlager oder auf einem abgelegenen Stellplatz. Man sitzt zu Hause auf dem Sofa und stellt sich unweigerlich die Fragen: Ist noch alles dicht? Steht die Tür noch offen? Bricht die Batterie zusammen?
Teure, proprietäre Camping-Alarmanlagen kosten oft Hunderte von Euro und fressen im Standby die Batterie leer. Ich habe für mich heute die perfekte Lösung konstruiert: Eine unkomplizierte, kostengünstige und extrem beruhigende Fernüberwachung im DIY-Style.
Die Systemarchitektur: Smarthome auf Rädern
Da ich ohnehin ein eigenes WLAN-Netzwerk im Wohnwagen installiert habe (betrieben über einen kompakten 12V-LTE-Router), nutze ich jetzt die vielseitigen Shelly-Komponenten zur Überwachung. Das Ganze läuft unkompliziert über die Shelly-App. Dadurch sehe ich sofort auf meinem iPhone, ob im Camper alles im grünen Bereich ist.
Für die mechanische Sicherheit nutze ich den Shelly Door/Window 2 Sensor. Damit weiß ich jederzeit ganz genau, ob alle Fenster und die Haupttür geschlossen sind. Das System meldet jede Bewegung sofort per Push-Nachricht.
Das Autarkie-Konzept: Endlose Energie für den Router
Ein Router im Dauerbetrieb zieht über Monate hinweg die Aufbaubatterie leer. Meine Lösung: Ein kleines, unauffälliges Solarpanel im Außenbereich speist über einen Laderegler die Batterie, sodass der Router durchgehend online bleiben kann.
Da die Shelly-Sensoren im Ruhezustand fast gar keine Daten verbrauchen und nur winzige Textpakete bei Statusänderungen senden, reicht eine extrem günstige Prepaid- oder Zweit-SIM-Karte von jedem beliebigen Mobilfunkanbieter völlig aus.
Das Ergebnis: Maximale Transparenz für unter 50 Euro Hardware-Einsatz!
🦮 Und was sagt der Bär dazu?
„Ich habe es ja schon immer gewusst: Mein Herrchen ist ein Genie. Er nennt es ‚Sicherheit‘, ich nenne es Kontrollwahn. Während ich im Winter gemütlich zu Hause auf dem Teppich liege und von Bratwürsten träume, starrt er auf sein Handy und freut sich wie ein Schneekönig, dass das linke Ausstellfenster im 30 Kilometer entfernten Winterlager exakt 0 Grad anzeigt. Aber gut: Solange seine App ihm sagt, dass mein Lieblings-Schlafplatz im Caravan trocken und sicher ist, darf er weiterbasteln.“